Access Point

Je nach Produkt können Access Points folgende Szenarien beherrschen.

"Basic Service Set (BSS)"

  • Der AccessPoint vermittelt die Datenströme zwischen den WLAN-Karten der Endgeräte. Dazu steuert und vergibt er Zeitfenster in denen gesendet/empfangen wird. Der Access Point ist das Äquivalent des Hubs bzw. Switches aus der verkabelten Ethernet-Welt. Er schaltet alle Teilnehmer auf eine Art "virtuellen funkbasierten Bus" auf, über den Daten übertragen werden.
  • Die WLAN-Karten kommunizieren dann nicht direkt miteinander sondern über den Access Point. Dafür lässt sich eine geregelte Kommunikation zwischen allen Teilnehmern aufbauen. Ausserdem brauchen sich die Funkzellen der WLAN-Teilnehmer nicht unmittelbar zu überlappen, um eine Verbindung über den AccessPoint herzustellen, was eine grössere Reichweite des WLANs gegenüber Adhoc-Verbindungen bewirkt.

"Extended Service Set (ESS)"

  • Man kann zwei Access Points koppeln und jeder WLAN-Teilnehmer wird zwischen ihnen automatisch geroamed (überreicht), wenn der Teilnehmer seinen Standort wechselt.
  • Achtung: _Beide_ APs müssen dazu aber am gleichen Ethernet hängen (siehe Ethernet Bridge), was die Standorte der APs von einer Verkabelung anhängig macht!

"Ethernet Bridge"

  • Ein Access Point hat zusätzlich eine Hardware-Schnittstelle für einen Ethernet-Anschluss (RJ45) an die verkabelte Welt; damit ist ein AccessPoint gleichzeitig eine "Ethernet Bridge" zwischen WLAN-Teilnehmer<---->Ethernet.
  • (Diese Funktion wird manchmal auch "Wlan-Router" genannt.)

"Wireless Bridge"

  • Wenn an zwei Orten jeweils ein Ethernet-LAN mit einem AccessPoint verbindet und man die AccessPoints als Funkbrücke zwischen den LANs einsetzen will, müssen die AccessPoints "Wireless Bridging" unterstützen.
  • (Diese Funktion wird manchmal auch "Wlan-Bridge" genannt.)
  • Achtung, ein WirelessBridge-fähiges Gerät muss nicht zwingend gleichzeitig als AccessPoint für Wlan-Clients bereitstehen und als Wireless Bridge für zwei getrennte Ethernets dienen können. (siehe WDS).

"Wireless Distributed System (WDS)"

  • Wireless Distributed System. Kurz gesagt, das ist das was wir brauchen. Es ist ein Access Point, der gleichzeitig auch ein Bridging und Repeating erlaubt. Sprich, man hat 2 APs die WDS unterstützen, an diese kann je ein LAN angeschlossen werden und gleichzeitig kann man auch noch Wireless Clients anschliessen. Noch schöner wird es dann noch, wenn man noch weitere APs (mit WDS) anschliesst. So kann durch Repeating das Signal weiter verbreitet werden. Allerdings soll spätestens nach 7 Hops Schluss sein.
  • Vorsicht, APs ohne WDS lassen sich nicht mit APs mit WDS koppeln. Also bitte unbedingt schauchen. dass der AP oder Wireless Router WDS unterstützt!

"Wlan-Karte in einen AccessPoint umwandeln"

Man kann unter Linux mit bestimmten Wlan-Karten einen AccessPoint einrichten.
Siehe LinuxWlanLinks.

Produkte

Hier findest Du eine Produktliste von AccessPoints.


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