Netztopologie

Ziel

  • Leicht erweiterbare Vernetzung des potentiell gesamten Stadtgebiets ausgehend von mehreren Inseln
  • Einfacher Einstieg für Anfänger

Konzept

  • Das eigentliche OLSR-Netz:
    • Für OLSR soll IPv4 mit dem Bereich 172.21.0.0/16 für das Projekt eingesetzt werden. (Später eventuell auch IPv6 oder weitere /16.)
    • Die IP-Adressen können zentral über eine Webseite beantragt werden. (Die IP-Vergabe kann dazu in die Kartensoftware integriert werden.)
    • ESSID für das Netz ist freifunk-stuttgart.de, um den Bezug zur Freifunk-Philosophie deutlich zu machen.
  • Der VPN-Backbone:
    • Inseln, das heißt verschiedene Gebiete zwischen denen keine direkte Funkverbindung hergestellt werden kann, werden via VPN verbunden.
    • Das VPN bekommt den IP-Bereich 172.21.254.0/24 (Später eventuell weitere /24, die dann von .254.0 runtergezählt werden.)
    • Als VPN-Server wird TINC eingesetzt, da dieser fähig ist, die einzelnen VPN-Router direkt zu verbinden, das reduziert das Datenaufkommen auf dem zentralen VPN-Server.
    • Die VPN-Knoten bekommen private AS-Nummern um BGP-Routingänderungen (Border Gateway Protocol) zu ermöglichen, Inseln announcen eine HNA auf 'ihr' 172.21.X.0/24 zur Vereinfachung des Routing.
    • Das VPN-Gateway vpngw.freifunk-stuttgart.de hat die IP 172.21.254.254 und für BGP die ASN 64700 ffsIPs
  • Passive Clients (ohne installiertes OLSR):
    • Passive Clients (ohne OLSR) können per DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) Zugang zu einem Knoten bekommen. Das DHCP eines Knotens vergibt dazu private IP-Adressen (z.B. 192.168.3.0/24), die der einzelne Knoten-Betreiber frei wählen/vergeben kann.
    • Die passiven Clients werden dann per NAT (Network Address Translation) maskiert an das OLSR-Netz angebunden. Damit ist ein sehr einfacher Weg für Neueinsteiger offen.
    • [???] Ob, wann und in welchem Umfang diese DHCP-Clients Internetzugang bekommen ist Sache der einzelnen Betreiber der jeweiligen Internet-Gateways innerhalb einer Insel gemäß seiner Internetpolicy. [/???]
  • Aktive Clients (mit installiertem OLSR):
    • Aktive Clients bekommen eine IP aus ihrer Heimatinsel (innerhalb 172.21.0.0/16) und sind selbständige OLSR-Knoten.
    • Damit verbinden sich auch potentiell Inseln ohne das VPN zu verwenden, sobald ein aktiver Client als Funkbrücke auftaucht.
  • Das Internet-Gateway:
    • Wenn die Teilnehmer des OLSR-Netzes in das Internet kommen sollen, müssen dafür Gateways eingerichtet werden.
    • In der Praxis kann jeder, der eine DSL-Flatrate hat, so ein Gateway auf freiwilliger Basis anbieten.
    • Technische Umsetzung erfolgt über NAT (Network Address Translation).
    • Ob, wann und in welchem Umfang die Teilnehmer des OLSR-Netzes Internet-Zugang bekommen ist Sache der einzelnen Betreiber der Internet-Gateways gemäß ihrer Internetpolicy.

Hoffnung

  • Routingtabellen können klein gehalten werden, dadurch dass ganze /24 an bestimmte Inseln geroutet werden und nur die nicht in der Heimatinsel befindlichen aktiven Clients per Hostroute umgeleitet werden müssen
  • Wenn Inseln nahe genug zusammen wachsen, verbindet BGP diese Inseln über die OLSR-Strecke

Beispiel


Page last modified 05 May 2005 16:34 Uhr